Photovoltaik für Einsteiger – Kostenloses Einsteiger-Webinar

Für Interessierte leite ich dieses Mal folgende Veranstaltung weiter von der energiekonsens in Bremen.

Was muss ich bei der Technik beachten und wie sehen die wirtschaftlichen Rahmenbedingen aus? Der Solarexperte Ludwig Brokering führt verständlich und anhand von Beispielen anschaulich in das Thema ein.

06.04.22: 17:30 – 19:00 Uhr

Hier zur kostenlosen Anmeldung und weiterer Informationen.

E-Mobilität geht auch anders: E-Lastenräder und 800€ kassieren!

Muss es immer das Auto sein? Auch bei den jetzigen Spritpreisen würde man lieber verzichten.

E-Auto? Sehr teuer?

E-Lastenräder kosten um die 2500€ und eignet sich trotzdem hervorragend für größere Transporte. Im Vergleich zu E-Fahrzeugen sind Lastenräder auch mit Abstand besser fürs Klima!

800€ gibt es vom Land Niedersachsen. Das macht immer hin ein Drittel aus! (Je nach Preiskategorie.)

Die Antragsstellung ist sehr einfach:

  1. Beim NBank Kundenportal registrieren.
  2. Antrag ausfüllen, unterschreiben und postalisch versenden.
  3. Nach Förderzusage Lastenrad kaufen.

Fertig.

Lastenräder Niedersachsen für Privathaushalte | NBank

Drei Tipps, wie wir unsere Abhängigkeit von russischem Erdgas reduzieren können

Dieses Mal leite ich Informationen eines anderen Blogeintrages weiter. Mehr Informationen finden Sie im Originalartikel.

Es werden 3 praktische und leicht umsetzbare Maßnahmen, mit denen jeder bis zu 55 % des Erdgasverbrauchs von kommunalen und gewerblichen Gebäuden reduzieren und sich damit unabhängiger machen kann und damit verhindern Putins Krieg zu finanzieren.

Tipp 1: Ein Grad weniger: große Wirkung!
→ bringt zwischen 3 und 10% Energieeinsparung.

Tipp 2: Kleine Investition, große Wirkung
→ Neue Heizkörperventilen: nachweislich 20 bis 30 % Energieeinsparung

Tipp 3: Kleine Leistung, große Wirkung
→ Ergänzung des (bestehenden) Gaskessels mit einer kleinen Wärmepumpe (Leistung circa 5 kW): rund 55 % des Gasverbraucheinsparung

Sanierung und Förderung?

Mich erreichen in den letzten Wochen vermehrt Anrufe zu Fördermöglichkeiten von Photovoltaikanlagen, Sanierungsmaßnahmen und Heizungsumrüstungen. Speziell seit dem Förderstopp der KfW am 24.1.22 ist die Verunsicherung bei Betroffenen groß. Wichtige Informationen und Hintergründe zum Förderstopp können über die Seite der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen abgerufen werden. Auf der Seite finden Sie auch aktuelle Informationen zu Förderprogrammen für Hauseigentümer und Unternehmen.

Informationen sind auch auf klimawende-ritterhude.de gesammelt.

Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden werden nach wie vor gefördert, es gelten die in der Abbildung dargestellten Fördersätze:

Der erste Schritt zu einem klimafreundlicheren und energieeffizienteren Haus sollte eine Energieberatung sein, denn im Sanierungsprozess können viele Fehler gemacht oder Dinge vorab nicht bedacht werden!

How to change a running system | Lernportal zur Energiewende

Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommt und die letzte Generation, die etwas dagegen tun kann. Dabei ist die Energiewende der größte Hebel zur Reduktion von Treibhausgasen. In kurzen Videos und Infografiken wird aus wissenschaftlicher Perspektive erklärt, warum wir die Energiewende brauchen, vor welche Herausforderung sie uns stellt und setzt Impulse für eine gesellschaftliche Denkwende. Entwickelt am Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sind alle Inhalte unter einer Lizenz frei zugänglich und nutzbar.

Die Seite finden Sie hier.

Klimainformation 5: Klimaausblick Landkreis Osterholz

Das Climate Service Center Germany (GERICS) aus Hamburg hat für alle deutschen Landkreise und kreisfreien Städte einen Klimaausblick veröffentlicht. Jeder Bericht fasst die Ergebnisse für Klimakenngrößen wie Temperatur, Hitze-, Trocken- oder Starkregentage zusammen.

Die Auswertungen der Klimaausblicke basieren auf insgesamt 85 Simulationen mit einer Auflösung von 12,5 km. Die Simulationen wurden im Rahmen der EURO-CORDEX-Initiative von zahlreichen europäischen Forschungsinstitutionen durchgeführt , indem die Ergebnisse globaler Klimamodelle mit verschiedenen regionalen Klimamodellen verfeinert wurden. Sie erlauben dazu eine bestmögliche Abschätzung der gesamten Bandbreite an verfügbaren Zukunftsszenarien auf dem neusten wissenschaftlichen Stand.

Den Bericht finden Sie hier.

Klimatipp 4: Steckerfähige Erzeugungsanlagen

Die folgenden Inhalte stammen vom C.A.R.M.E.N.-Newsletter „nawaros“(www.carmen-ev.de ). Einen weiteren Artikel finden Sie auch hier.

Was sind steckerfertige Erzeugungsanlagen?
Bei steckerfertigen Erzeugungsanlagen handelt es sich um kleine Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen), die z. B. an Balkonbrüstungen, auf der Terrasse oder an der Hausfassade angebracht werden. Die PV-Module können das Licht der Sonne in elektrische Energie umwandeln. Dabei wird Gleichstrom erzeugt. Um diesen Gleichstrom im Haushalt nutzbar zu machen, wird ein Wechselrichter zwischengeschaltet, der den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Mit diesem selbsterzeugten Strom kann die eigene Stromrechnung merklich reduziert werden.

Die Vorteile
Anders als größere Dachanlagen ist die Errichtung sehr viel einfacher und es ist vor allem günstig: Preise für steckerfertigen Erzeugungsanlagen fangen schon bei 270€ an!

Wo finde ich eine Marktübersicht für Kleinstsolaranlagen?
Beispielsweise bei der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) „www.pvplug.de/marktuebersicht“ oder unter „www.pv-magazine.de/marktuebersichten/produktdatenbank-stecker-solar-geraete“

Was passiert mit den nicht direkt genutzten Überschüssen aus meiner Kleinstsolaranlage?
Sollte die PV-Kleinstanlage mehr Strom erzeugen als aktuell im Haushalt verbraucht werden kann, wird dieser in das öffentliche Stromnetz geleitet.

Welche Leistung darf ich maximal installieren?
Ausschlaggebend ist die maximale Ausgangsleistung des Wechselrichters, die AC-Leistung, welche als Scheinleistung in Voltampere (VA) angegeben wird. Diese darf 600 VA nicht überschreiten, wenn von einem vereinfachten Anmeldeverfahren Gebrauch gemacht werden soll. Die Ausgangsleistung in VA kann dem Datenblatt des Wechselrichters entnommen werden.

Wo muss ich meine Kleinstsolaranlage anmelden?
Zwei Anmeldungen sind nötig. Zunächst muss sie dem zuständigen Netzbetreiber gemeldet werden. Die lokalen Netzbetreiber bieten in der Regel auf deren Webauftritten ein vereinfachtes Anmeldeformular zum Herunterladen an. Die Anmeldung erfolgt am
besten vor Anschluss der Anlage, sodass der Netzbetreiber überprüfen kann, ob ein geeigneter Stromzähler vorhanden ist. Außerdem muss die Kleinstsolaranlage spätestens vier Wochen nach Inbetriebnahme bzw. erstmaligem Einstecken
beim Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet werden: „www.marktstammdatenregister.de/MaStR“

Klimatipp 3: Ernährung und Klima?

Die folgenden Inhalte stammen von der deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS). Die Ergebnisse selbst vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) im Zuge eines Forschungsprojekts. Dabei wurde der CO2-Fußabdruck von 188 Lebensmitteln und 8 Gerichten bilanziert.

Das Bekannte
Dass die Erzeugung von einem Kilo Fleisch einen größeren CO2-Fußabdruck erzeugt als die von einem Kilo Gemüse ist prinzipiell ebenso bekannt wie, dass Rindfleisch beim Fleisch diesbezüglich auf dem klimafeindlichen Platz 1 liegt. Doch die genauen Zahlen dürften nur die wenigsten kennen: Rindfleisch (13,6 kg CO2), gefrorene Garnelen (12,5 kg), Hirschfleisch (11,5 kg), Rinderhack (9,2 kg), Hähnchen (5,5 kg), Aquakultur-Fisch (5,1 kg), Schweinefleisch (4,6 kg). Dagegen fallen Gemüseschnitzel (1,3 kg) oder Tofu (1,0 kg) praktisch nicht ins Gewicht. Auch andere tierische Produkte sind sehr klimalastig: Butter 9,0 kg, Feta 7,0 kg, Parmesan 6,3 kg, Emmentaler 6,0 kg, Sahne 4,2 kg. Hingegen Eier (3,0 kg) und Milch (1,4 kg) erzeugen kaum Emissionen, der pflanzliche Milch-Ersatz (Hafermilch etc.) mit 0,3 kg noch viel weniger.

Das Unbekannte
0,75 Liter Wein in der Glaseinwegflasche haben mit 1,0 kg immer noch verhältnismäßig geringere Emissionen als 0,5 l Bier in der Mehrwegflasche (0,9 kg). Die CO2-lastigsten Getränke dieser Auflistung sind pulverisierter Kaffee (5,6 kg) und Kakao (5,0 kg). Von allen Tomatenerzeugnissen ist das Tomatenmark mit 4,0 kg am Klimaschädlichsten, noch vor der Gewächshaus- bzw. Winter-Tomate (2,9 kg); deutsche Tomaten in der Saison kommen auf gerade 0,3 kg. Gegenüber frischen Produkten haben alle abgefüllten, eingedosten und -gefrorenen Produkte den anderthalb bis zweifachen CO2-Fußabdruck; dies gilt insbesondere, wenn es sich um Einweg-Behältnisse handelt.

Das Überraschende
Biolebensmittel haben, gleiche Transportwege vorausgesetzt, höhere CO2-Lasten als konventionelle. Nach Ansicht der Autoren rührt das daher, dass sie mehr Ackerfläche benötigen, der daher mehr landwirtschaftliche Klimaemissionen zugewiesen werden, die z.B. aus bewirtschafteten Mooren entstehen. Wie sehr Transporte, insbesondere im internationalen Lebensmittelhandel, den CO2-Fußabdruck von Lebensmitteln beeinflussen können, zeigt die Ananas: per Schiffstransport (0,6 kg) ist sie deutlich klimafreundlicher als per Lufttransport (15,1 kg). Von allen kohlenhydrathaltigen Grundnahrungsmitteln haben Kartoffeln (0,2 kg) den geringsten Klimagas-Fußabdruck, gefolgt von Brot, Nudeln und Mais (1,2 kg). Mit Abstand am schlechtesten schneidet der auch bei Veganern beliebte Reis (3,1 kg) ab; da ist selbst die Thüringer Rostbratwurst (2,9 kg) noch klimafreundlicher.

Das Problematische
Weniger die fehlenden Lebensmittel dieser Studie sind das Problem – wenngleich z.B. der Fußabdruck hochprozentiger Getränke schon interessant wäre – , als vielmehr die Systemgrenze „Supermarktkasse“. Diese ist zwar auch berechtigt, verstellt aber den Blick auf eine noch klimafreundlichere, unerwähnte Systemgrenze, die sich für viele Produkte (Obst, Gemüse, Kartoffeln, evtl. auch Huhn) durchaus ermitteln lässt: die Systemgrenze „Eigener Balkon/Garten“. Hier dürften auf Grund der o.a. Ergebnisse bei Verpackung und Transport die CO2-Emissionen erheblich geringer sein. Wer also seine Umwelt nicht nur mit breitblätterigen Blumen und toten Tujahecken zupflastern will, hat jetzt ein Argument. 

Klimatipp 2: Leitungswasser

Machen wir es kurz: 6 Gründe auf einen Blick!

  1. Klima
    Wenn alle Deutsche auf Leitungswasser umstellen würde, würde 1,5-mal so viel CO2 eingespart werden wie im innerdeutschen Flugverkehr emittiert wird. Der Konsum von Mineralwasser in Deutschland belastet das Klima im Durchschnitt 600-mal mehr als der von Leitungswasser.
  2. Günstig
    Es ist mit knappen 0,2 Cent pro Liter etwa 400 mal günstiger als abgefülltes Wasser!
  3. Bequem
    Es ist bequem: Kein nerviger Transport!
  4. Umwelt
    Neben der CO2-Einsparung ist es zudem Verpackungsfrei und damit sehr umweltschonend!
  5. Qualität
    Unser Privileg in Deutschland: die Trinkwasserverordnung. In der Qualität steht Leitungswasser Mineralwasser nichts nach!
  6. Zweifelhafte Unternehmensunterstützung
    Konzerne, die Grundwasser als Ware verkaufen, ist fragwürdig.

Trinkwasser aus der Leitung ist gesund, preiswert, umweltschonend und nahezu überall verfügbar. Leider greifen die Menschen in Deutschland viel zu häufig zu Plastikflaschen.

Klimatipp 1: Klimafreundlich im Internet surfen?

Eine Suchanfrage bei Google verbraucht Strom, der einem CO2-Austoß von 200 Milligramm entspricht. Das klingt vergleichsweise wenig – immerhin braucht man 1000 Mal so viel Energie, um ein Auto einen Kilometer lang fahren zu lassen. Wenn man sich aber überlegt, wie viele Anfragen Google täglich erhält, ändert sich das. Auf alle Anfragen bezogen, kostet Google pro Stunde genau so viel Energie, wie ein Auto auf 12.000 Kilometern Fahrt an CO2 ausstößt.

Der Energieverbrauch lässt sich durch effizientere Suchanfragen reduzieren. Starten Sie eine Suchanfrage nicht, ohne sich vorher zu überlegen, wonach genau Sie suchen und wählen Sie die richtigen Schlagwörter aus. Dann sparen gleich dreifach: Zeit, Geld und CO2. Und ein wirklich einfacher aber effektiver Tipp: Nutzen Sie die Ecosia als Suchmaschine.


Ecosia in Stichworten:

  • generiert über die Suchanfragen der Nutzer ihre gesamten Einnahmen aus Werbeanzeigen und verwendet diese, um Bäume mit Aufforstungsprojekten auf der ganzen Welt zu pflanzen.
  • die gesamte Stromleistung wird bei Ecosia zu 100 % mit erneuerbarer Energie aus eigenen Solarkraftwerken ausgeglichen und hat somit eine vollkommen saubere CO2-Bilanz.
  • Indem so Bäume gepflanzt werden und erneuerbare Energie einsetzt wird, wird der Luft mit jeder Ecosia Suchanfrage CO2 entzogen, was Ecosia zu einer Suchmaschine mit negativer CO2-Bilanz macht.
  • Die Berechnung auf der Homepage: Eine durchschnittliche Suchanfrage generiert einen Umsatz von circa 0.005 €. Einen Baum zu pflanzen kostet ungefähr 0.25 €, was bedeutet, dass Ecosia für jede 50. Suchanfrage einen neuen Baum pflanzen kann. Im Durchschnitt entziehen diese Bäume, über eine erwartete Lebensdauer von 15 Jahren, der Luft jeweils 50 kg CO2. Wenn Ecosia genauso erfolgreich wie Google wäre, könnte es so 15% der gesamten globalen CO2 Emissionen absorbieren! Das würde ausreichen, um die Kraftfahrzeugemissionen weltweit auszugleichen.
  • Sitz in Deutschland, und datenschutzfreundlich: Anders als bei Konkurrenzanbietern, werden die Daten nicht an Dritte weiterverkauft. Alles, was der Nutzer in den Browser eingibt, wird geschützt. Nach 4 Tagen werden alle Daten gelöscht. All dies geschieht, da die Ecosia GmbH eine Zweckgesellschaft ist, und alle Gewinne im Unternehmen bleiben und zur Finanzierung von Baumpflanzprojekten und anderen ökologischen und sozialen Initiativen verwendet werden. Das Unternehmen kann nicht an Dritte verkauft werden.

Und noch die Info für unsere Zahlenfreunde: Wie groß der gesamte Energiebedarf des Internets tatsächlich ist, kann man nur schätzen. Eine Studie aus 2014 hat errechnet, dass das Internet 2012 4,6 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs ausgemacht hat. Damit wäre das Internet im internationalen Ländervergleich Platz sechs hinter China, den USA, der EU, Indien und Japan. Das Internet und all seine damit verbundenen Geräte verbraucht damit mehr Strom als zum Beispiel Russland und fast so viel wie Kanada und Deutschland zusammen. Es ist davon auszugehen, dass die Internetnutzung zugenommen hat seit 2012.

Der Klimatipp der Woche wird in Kooperation mit der Gemeinde Stegen aus dem Südschwarzwald bei Freiburg realisiert. Ohne Gewähr/ Copyright AK Klimaschutz Stegen/ Hannes Többen.

Kontakt

Hannes Többen
Klimaschutzmanager

h.toebben@ritterhude.de
04292 889 – 165

Wo?

Rathaus der Gemeinde Ritterhude
Riesstraße 40, 27721 Ritterhude
Raum 24