Tu was, und erzähl davon!

Klimaschutz bedeutet keine Aufopferung, sondern bedeutet viel mehr ein gutes Leben! Nur dann ist langfristiger Klimaschutz auch umzusetzen. Bei genauerem Hinsehen profitieren wir viel mehr, als es manchmal anzunehmen ist. Es geht darum neue Gewohnheiten zu schaffen, die in erster Linie uns selbst guttun und dann in zweiter Ebene auch dem Klima nützen.

Egoistischer Altruismus nennt das die Wissenschaft.

  1. Lebensqualität
    Für viele Menschen sind die Begriffe „Klima“ oder „Klimaschutz“ gleichbedeutend mit „Bedrohung“, „Unheil“ und „Einschränkung“. Das muss – oder besser gesagt soll – nicht so sein! Denn Klimaschutz ist in vieler Hinsicht ein Weg zu einem schöneren, gesünderen und zumeist sogar auch günstigeren Leben. Klimaschonendes Verhalten geht mit einem Zuwachs an Lebensqualität einher. Weniger Fleisch zu essen ist beispielsweise gesundheitsfördernd und spart Geld. Wer Geld spart hat mehr Zeit für Hobbys und Familie. Radfahren kann den Gang ins Fitnessstudio ersetzen und kann super in den Alltag integriert werden. Wer insgesamt weniger besitzt, muss sich auch weniger um Pflege, Reinigung und Instandsetzung kümmern: Das spart auch noch Zeit! Das waren nur Beispiele.
  1. Engagement tut in erster Linie nicht der Welt, sondern vielmehr uns selbst gut!         
    Mehr freie Zeit ermöglicht bspw. auch ehrenamtliches Engagement. Dies ist nicht nur gut für die Gesellschaft, es macht auch wissenschaftlich nachgewiesen glücklich und gesund.

  2. Jede kleine Aktion zählt!
    Ein klimagerechtes Leben ist nicht schwarz oder weiß. Es wird nicht erwartet, dass jeder plötzlich zu einem Extrem wechselt, zum Veganer wird, nie wieder fliegt, sein Auto verkauft und ehrenamtlich ein Burnout riskiert. Meiner Meinung nach zählen viel mehr die Kleinigkeiten, die in der Masse einen Unterschied machen. Wenn Sie zum Beispiel einmal im Monat das Auto stehen lassen und mit dem Rad fahren oder einmal im Monat das Schnitzel weglassen, erreichen Sie auch damit eine Wirksamkeit. Ein letztes Wort noch zur Ernährung: Wussten Sie, dass jede und jeder Einzelne bei der Umstellung auf pflanzliche Ernährung pro Jahr mehr CO2 einspart, als bei einem Hin- und Rückflug von Bremen nach Teneriffa freigesetzt wird? Die dadurch freiwerdenden Flächen aufgrund der hohen Futtermittel-Produktion kommen noch dazu, die auch anderweitig genutzt werden könnten. Aber auch das Einsparen eines Flugs von Bremen nach Hamburg durch das Weglassen eines Schnitzels im Monat macht schon einen Unterschied: Jede farbliche Nuance der Veränderung ist sinnvoll, egal wie klein! Eine Aufopferung wird von niemandem erwartet.

Kontakt

Hannes Többen
Klimaschutzmanager

h.toebben@ritterhude.de
04292 889 – 165

Wo?

Rathaus der Gemeinde Ritterhude
Riesstraße 40, 27721 Ritterhude
Raum 24